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Die Stadt der Zaren – St.Petersburg

Wunderschöne Paläste, atemberaubende Kirchen und richtig guter Vodka. Die russische Millionenstadt St.Petersburg verzaubert ihre Besucher.Letzen April war ich für ein paar Tage in St.Petersburg. Durch mein Studium an der FH, wo ich für drei Jahre Russisch lernte, hatte ich schon ein wenig Bezug zu Russland. Nach meinem Städtetrip in die ehemalige Hauptstadt des Zarenreichs, war ich jedoch richtig begeistert von der russischen Kultur und Geschichte. Im Vorfeld meiner Reise hatte ich schon auf verschiedenen Blogs über Russland und St.Petersburg recherchiert und las immer wieder, dass die nördliche Metropole der Hauptstadt Moskau in Sachen Tourismus deutlich Konkurrenz macht – und das glaube ich gerne, denn auch ich spürte die aufgeschlossene und freundliche Atmosphäre in St.Petersburg. Die Stadt präsentiert neben eindrucksvollen Bauten und einzigartiger Kunst auch die moderne Seite Russlands.

Meine persönlichen Highlights aus St.Petersburg

Eremitage und Winterpalast

Mitten im historischen Zentrum der Stadt befindet sich eine der bedeutendsten und größten Kunstsammlungen der Welt. Die Eremitage beherbergt über 60.000 Millionen Ausstellungsstücke in 350 Sälen – Darunter befinden sich kostbare Kunstwerke von Rembrandt, Leonardo da Vinci und van Gogh. Auch ägyptische Mumien und antike Statuen zählen zu den zahlreichen Exponaten. 1990 wurde die Eremitage von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.  Wer sich die gesamte Eremitage ansehen möchte, sollte dafür lieber 2 Tage einplanen. Schüler und Studenten zahlen übrigens keinen Eintritt.

Die prunkvolle Fassade des Winterpalais.

Auferstehungskirche

Der Anblick der Auferstehungskirche versetzt einen schon ins Staunen. Die prächtigen Farben der Zwiebeltürme und die wunderschönen Mosaike im Inneren verzaubern trotz der weniger schönen Geschichte, die hinter dem Gotteshaus steckt. Die Auferstehungskirche wurde nämlich zum Gedenken an den Tod des Zaren Alexander II errichtet. Dieser wurde an der Stelle, an welcher die Kirche gebaut wurde, von Terroristen ermordet.  Aus diesem Grund ist die Kirche auch als Blutkirche und Bluterlöserkirche bekannt.

Die farbenfrohe Auferstehungskirche.

Peter- und Paul-Festung

Mitten in der Stadt ragt der goldene Spitz der Peter-Paul-Kathedrale 122m in den Himmel. Die Festung mit der prunkvollen Kathedrale befindet sich auf der Haseninsel und ist das älteste und bedeutendste Bauwerk in St.Petersburg.  1703 ließ Zar Peter der Große die Festung errichten und legte damit den Grundstein für St.Petersburg. Wer die kleine Haseninsel besucht, kann neben der Kathedrale auch mehrere kleine Museen – darunter das Museum für russische Raumfahrt – erkunden. Der Panorama-Blick auf die Stadt, wenn man auf der Festungsmauer steht, ist ein weiteres Highlight.

Im Inneren der Kathedrale befinden sich die Grabmäler der Romanow-Dynastie.

Kanalfahrt

 

Die Fluss- und Kanalfahrten bieten einen weiteren Höhepunkt während eines Ausflugs nach St.Petersburg. Anstatt zu Fuß kann mit einer Bootstour auf der Neva die Stadt und einige Sehenswürdigkeiten gemütlich entlang der Wasserstraßen erkundet werden. Durch seine zahlreichen Kanäle und Wasserwege durch das Stadt-Innere, ist St.Petersburg auch als das „Venedig des Nordens“ bekannt.

 

Entlang der Kanäle befinden sich mehrere Bootsanlegestellen.

Russische Köstlichkeiten

 

Blinis, Kaviar und Borschtsch – Die russische Küche ist deftig und rustikal. Eines der bekanntesten russischen Gerichte ist mit Sicherheit Borschtsch, eine Suppe aus Roten Rüben. Um richtig gute Borschtsch und andere traditionelle russische Gerichte zu probieren, würde ich einheimische Lokale und Restaurants empfehlen.  Das Tschechov beispielsweise bietet eine gute und traditionelle Speisekarte. Der liebevoll eingerichtete Innenraum erinnert an eine Datscha.

Für einen schnellen Imbiss empfiehlt sich das kaukasische Schnellrestaurant Brynza am Nevsky Prospekt, der zentralen Allee der Stadt. Spezialgericht des Restaurants ist Tscheburek, eine frittierte gefüllte Teigtasche.

Etwas gehobener aber dennoch entspannt isst man im Koryushka. Vom Restaurant, das sich auf der Haseninsel befindet, hat man einen wunderbaren Blick auf das gegenüberliegende Neva-Ufer mit der Eremitage und dem Winterpalast.

 

Vor der Reise

  • Da ein Visumantrag für Russland ein kleiner bürokratischer Aufwand ist, empfiehlt es sich, das Touristenvisum rechtzeitig beim Visa Application Centre in Wien zu beantragen.
  • Die russische Airline Aeroflot fliegt täglich von Wien nach St.Petersburg.
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1 Comment

  • Reply eli

    Klingt cool, da krieg ich richtig Fernweh 😍 Danke für deine Tipps 🙂

    7. Juni 2017 at 16:54
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