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Travel Diary: Mallorca Highlights

Hallo meine Lieben, wie ihr auf Instagram in den letzten Wochen vielleicht gesehen habt, war ich auf Urlaub in Mallorca. Es war bereits mein drittes Mal auf der schönen Balearen-Insel. Bei Mallorca denken die meisten sicher zuerst an Ballermann, Party und viel Alkohol. Was viele aber nicht wissen ist, dass Mallorca zu den schönsten und vielseitigsten Inseln im Mittelmeer zählt. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch deshalb meine Top Highlights aus Mallorca präsentieren.

Wohnen auf Mallorca

Mallorca hat wie jede beliebte Ferieninsel einige Ortschaften, in denen sehr viele Hotels und Touristenattraktionen sind. Besonders bekannt sind Cala Rajada oder Magaluf. Hier tummeln sich logischerweise auch sehr viele Touristen. Für unsere Reise haben wir uns etwas ruhigeres ausgesucht, da wir sowieso ein Mietauto gebucht hatten und ohne Probleme überall hinkamen. Wenn man vor hat, mehr von der Insel anzusehen und nicht nur einen reinen Badeurlaub zu machen, ist das Landesinnere der Insel ideal als Ausgangspunkt. Wir haben ein wunderschönes und kleines Hotel in Esporles über Secret Escapes gefunden. Das Posada del Marques liegt mitten in den Bergen, wodurch man einen wunderbaren Blick auf die Hauptstadt Palma hat. Das Hotel ist wirklich perfekt für einen entspannten und erholsamen Urlaub!

Das Posada del Marques in Esporles ist im Stil einer spanischen Finca

Aussichtspunkt beim Hotel Posada del Marques

Palma

An unserem zweiten Tag auf Mallorca haben wir uns die Hauptstadt Palma angesehen. Palma ist eine wirklich schöne und lebhafte Stadt direkt am Meer. Die Playa de Palma ist ein kilometerlanger Strand der in 15 unterschiedliche Bereiche (Balnearios) unterteilt ist. Der wohl berühmteste ist der Balnearios 6, der sogenannte Ballermann 6. Neben dem Strand ist auch Palmas Altstadt wunderbar, um ein bisschen zu flanieren oder zu shoppen. Die besten Einkaufsstraßen sind die Passeig d’es Born und die Passeig de la Rambla. In den kleinen verwinkelten Gassen der Altstadt gibt es viele kleine Geschäfte, Bars und Restaurants zu entdecken. Immer wieder spaziert man auch an Kirchen im gotischen Baustil vorbei. Die berühmteste Kirche Mallorcas ist die Kathedrale La Seu. Sie ist Palmas Wahrzeichen und wurde vom bekannten Architekten Antoni Gaudi entworfen.

Spaziert man die Altstadt entlang in Richtung Meer, gelangt man auch zu Palmas Hafen, an dem viele Kreuzfahrtschiffe und auch luxuriöse Yachten anlegen. Wir haben uns in Palma einfach in einen der Sightseeing Busse (12€/Person) gesetzt und uns so einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen und einen guten Überblick über die Stadt bekommen. Ein weiteres Highlight in Palma war für uns der große Markt Mercat de l‘Olivar. Hier gibt es viel zu bestaunen und zu probieren. Von Fleisch und Fisch über frisches Obst und Gebäck, kann man hier alles kaufen. Immer wieder gibt es auch Stände, an denen man Tapas oder Sushi essen kann. Im oberen Stockwerk gibt es Restaurants, die die Zutaten, die man am Markt gekauft hat, zubereiten.

Die Kathedrale La Seu in Palma de Mallora

Der Brunnen am Plaza de la Reina

Strände

Während der zehn Tage, die wir auf Mallorca verbracht haben, haben wir auch einige Strände besucht. Da wir ein Mietauto hatten, konnten wir gemütlich von einem Ort zum nächsten fahren.  Die Strände auf Mallorca sind eigentlich überall sehr schön, aber im Sommer leider meist mit unzähligen Touristen überfüllt. Die beste Zeit um die Strände ohne Massentourismus zu genießen, soll September bis Oktober sein. Sollte ich noch einmal Mallorca besuchen, werde ich auf jeden Fall eher um diese Zeit fliegen. Dennoch haben wir auch im August ein paar Strände entdeckt, die nicht ganz so überlaufen waren.

Der Strand Cala Formentor liegt im Norden der Insel und beeindruckt mit einer Mischung aus Sand-und Felsküste. Der Strand erstreckt sich über 800 Meter entlang eines Pinienwaldes. Viele legen sich daher nicht direkt in den Sand oder die Liegestühle, sondern suchen sich ein schattiges Plätzchen unter einem Pinienbaum. In der Umgebung sind kleine Bars und Restaurants um den kleinen Hunger zu stillen. Auch Duschen und WC’s sind hier vorhanden. Der Strand lässt sich mit dem Auto super erreichen. Zum Cap Formentor gelangt man über eine kurvige Landstraße, die über einen Berg führt. Die Aussicht während der Fahrt ist daher wirklich wunderschön. Am Strand selbst gibt es auch gebührenpflichtige Parkplätze (Für den ganzen Tag circa 15 €)

Aussicht auf das Meer

Meer in Cala Formentor

Ein weiterer Tipp ist die Playa Es Trenc. An diesem wunderschönen Naturstrand fühlt man sich wie in der Karibik. Weißer Sand und türkisblaues Wasser soweit das Auge reicht. Der Strand zählt daher auch zu den schönsten Stränden Europas. Er liegt etwas versteckter im Süden der Insel. Mit dem Auto gelangt man vom Ort Campos nach Es Trenc. Leider ist auch hier im Hochsommer etwas mehr los. Ich empfehle euch daher wirklich, den Strand eher außerhalb der Hochsaison zu besuchen. Ich fand den Strand wirklich atemberaubend schön, aber konnte ihn leider kaum genießen, weil er so überfüllt war und man sich wie die Sardine in der Büchse gefühlt hat. Sollte ich noch einmal nach Mallorca reisen, würde ich auf jeden Fall erst im September oder Oktober fliegen.

Azurblaues Meer in Es Trenc

Mein letzter Tipp für einen Ausflug zum Strand ist Playa Mesquida. Der Strand im Nord-Osten der Insel besticht mit einer schönen Naturlandschaft aus Felsen und Dünen im Hintergrund, die zu einem Naturschutzgebiet zählen. Im Gegensatz zu vielen anderen Stränden ist hier nicht ganz so viel los. Zwar sind hier auch viele Familien unterwegs, aber der Strand ist nicht massenhaft überlaufen und man bekommt ohne Probleme eine Sonnenliege mit Schirm. Wer genug vom Sonnen und Baden hat, kann einen kleinen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet machen.

Am Strand von Mesquida

Am Strand in Mesquida

Städte und Ausflüge

Soller und Port de Soller

Wie bereits gesagt, hatten wir ein Mietauto für die zehn Tage auf Mallorca. Das war für unsere Erkundungstour auf der Insel super praktisch, weil wir so einfach flexibel waren und uns jeden Tag etwas anderes anschauen konnten. Zu den absoluten Highlights zählen die kleinen Städtchen Soller und Port de Soller. Die Stadt Soller liegt im sogenannten Orangental und ist ein wirklich netter Ort, um gemütlich die Straßen entlang zu bummeln oder gemütlich einen Cafe zu trinken. Die Hauptattraktion ist aber definitiv die hölzerne Straßenbahn von Soller, die die Stadt mit dem Hafen verbindet. Wer einmal in Soller ist sollte auch unbedingt die Orangenplantagen besichtigen. Für 12€ pro Person kann man die Plantagen auf eigene Faust erkunden und bekommt abschließend frischen Orangensaft und einen kleinen Snack von den Besitzern der Plantage. Zwischendurch kann man auch immer wieder die leckeren Orangen probieren. Wenige Kilometer weiter liegt das kleine Hafenstädtchen Port de Soller. Hier sind viele kleine Restaurants und Bars sowie ein großer Badestrand.

Bahnhof von Soller

Alte Holz Straßenbahn

Orangen auf der Plantage

Orangenplantagen in Soller

Die Plantage im Orangental

Port Andratx

Andratx ist die Stadt der Reichen und Schönen. Viele Prominente zieht es angeblich hierher, um sich eine luxuriöse Wohnung oder eine Finca auf Mallorca zu kaufen. Am Hafen legen hauptsächlich Luxusyachten an. Die vielen Restaurants und Bars in der Umgebung haben deshalb auch ihre Preise an die wohlhabendere Kundschaft angepasst. Auch, wenn Andratx vermutlich eher ein Ort für die Promis oder Wohlhabenderen ist, fand ich die Hafenstadt sehr schön und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Valldemossa und Port Valldemossa

Valldemossa ist ein Dorf in den Bergen. Besondere Bekanntheit erlangte es, weil hier der Komponist Frederic Chopin einige Monate verbrachte. Bei einem Rundgang durch das Dorf entdeckt man viele kleine Geschäfte und Lokale. Port Valldemossa ist ein winziges Hafenstädtchen, im Westen Mallorcas. Die Straße zum Hafen hinunter ist ein kleines Abenteuer, weil sie teilweise sehr eng ist und die Kurven alles andere als übersichtlich. Dennoch ist die Aussicht einfach der Wahnsinn. Unten angekommen findet man einen kleinen Badestrand, einen Hafen und ein Restaurant vor. Das Restaurant kann ich wirklich empfehlen. Hier gibt es wirklich gute Tapas und frischen Fisch. Außerdem hat man von hier aus einen schönen Blick aufs Meer. Vom Kieselstrand aus haben wir dann noch den Sonnenuntergang genossen. Port Valldemossa ist zwar ein sehr kleiner aber wirklich idyllischer Ort.

Aussicht von Valldemossa

In Valldemossa

Der Hafen Port de Valldemossa

 

Wart ihr schon mal auf Mallorca und habt Tipps? Was hat euch gefallen und was nicht so? Erzählt mir gerne in den Kommentaren von euren Erfahrungen.

 

Falls ihr noch weitere Mallorca Tipps sucht, schaut auch mal bei folgenden Bloggern vorbei:

The Cosmopolitas 

Bits and Bobs by Eva

Twenty Three Timezones

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