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Visual Diary: Island

Nicht zu glauben, aber es ist schon über ein Jahr her, dass ich in Island war. Eigentlich wollte ich schon länger einen Blogpost über die Reise schreiben, aber irgendwie ist immer irgendwas anderes dazwischen gekommen. Jetzt hab ich es jedenfalls endlich geschafft und möchte meine Erfahrungen aus einem der schönsten Länder, in dem ich je war, mit euch teilen.

Island Fakten

Reisezeit

Zu Beginn möchte ich euch einige Dinge erzählen, die man vor einer Reise nach Island beachten sollte. Die beste Reisezeit für Island sind laut vielen Reiseführern die Sommermonate. Zu dieser Zeit ist es in am wärmsten (12-15°C) und die Tage sind viel länger als im Winter. Allerdings sind im Sommer auch am meisten Touristen auf der Insel. Island hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Urlaubsziel entwickelt. Das merkt man gerade bei den Sightseeing-Hotspots, wo sich besonders viele Menschen tummeln. Ich war Anfang April dort und muss sagen, dass es bereits zu dieser Zeit von den Temperaturen her nicht mehr so extrem kalt war. Außerdem hatten wir Glück und konnten an einem Tag, an dem es nicht bewölkt war, noch die Polarlichter bestaunen (eine unglaublich schöne Erfahrung). Leider hatten wir aber vier von sechs Tagen Regen und ziemlich starken Wind.

Welche Zeit die Beste ist, um Island zu besuchen, hängt generell davon ab, was man bevorzugt. Leute, die gerne die Nordlichter sehen möchten und schöne verschneite Landschaften, sollten vermutlich im Winter hinreisen. Dann kann man auch Schneewanderungen und Gletschertouren machen. Würde ich noch einmal nach Island fliegen, würde ich wahrscheinlich am ehesten im Mai oder September fahren, wenn das Wetter besser ist.

Währung

Island ist ein sehr teures Land. Das Taxi vom Flughafen Keflavik in die Hauptstadt Reykjavik kostet umgerechnet circa 100 Euro. Und auch sonst ist das Leben dort nicht gerade billig. Geht man in Reykjavik zu zweit essen, kann die Rechnung schon einmal locker 80 Euro ausmachen. Ähnlich teuer sind die Unterkünfte. Ein Zweibettzimmer in einem Hostel kostet ungefähr 60 Euro pro Nacht (ohne Frühstück). Bezahlt wird mit Isländischen Kronen (1 Eur = ca. 130 ISK). Bargeld braucht man hier aber so gut wie nie, da alles mit Kreditkarte oder EC-Karte bezahlt werden kann.

Wohnen

Vom Luxushotel bis zum Campingplatz gibt es auf Island alles. Wer nicht zu viel ausgeben möchte und dennoch ein wenig Komfort genießen will, ist wohl am besten in einem Hostel oder Airbnb aufgehoben. Ich habe auf Island immer in Hostels übernachtet und diese meist ein oder zwei Tage im Voraus über booking.com gebucht. Günstige Unterkünfte findet man auch auf hostelbookers.com oder hostelworld.com.

Mietauto

Der einfachste Weg die Insel zu erkunden, ist mit dem Mietauto. Die Ringstraße ist die Hauptstraße Islands und führt einmal rund um die Insel. Entlang der Ringstraße befinden sich auch einige tolle Sehenswürdigkeiten. Wer das Landesinnere abseits der asphaltierten Straße erkunden möchte und die sogenannten „F-Straßen“ (nur im Frühling und Sommer geöffnet) passieren will, sollte unbedingt ein Auto mit Allrad-Antrieb mieten. Die Hochlandstraßen führen oft durch Gewässer und sind nur für geländegängige Autos geeignet. Sie führen aber zu einigen der schönsten Orte Islands.

Island Highlights

Reykjavik

Golden Circle

Blue Lagoon

Vik

 

 

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